Donnerstag, 22. Juni 2017

vom morbiden Charme (verblühender Rosen)...................

Den Titel zu diesem Post heute hab ich meinem Helden zu "verdanken"!...............



........Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass sich in der Internet-Welt so einiges verändert bzw. extremer geworden ist. Vielleicht ist es auch in der "tatsächlichen" Welt so, aber da bekommt man es in der Regel ja nicht mit. Mir ist aufgefallen, dass die Menschen immer intolleranter und auch "hemmungsloser" werden. Aber mal von Anfang an: Als ich die letzten Tage einige Rosen beschnitten hab, bei denen die Blüten bereits verblüht waren, gab es natürlich zum einen auch "Kollateral-Schäden", dass sich noch eine fitte Blüte mit am Stengel befunden hat oder der Ast einfach schon zu alt war, aber auch da noch schöne Blüten dran waren oder auch die Blüte war am verblühen aber zum wegwerfen noch zu schade. Diese Blüten hab ich zu Sträußen zusammengefaßt - einer dieser Sträuße ist dieser hier - er stand an dem Abend noch bei uns in der Milchküche und der Held sah ihn sich an. Ich erzählte ihm, wie der Strauß zustande gekommen war und sein Spruch war: "Der morbide Charme verblühender Rosen"...............
 

..........ich hab geschaut wie ein Auto und gedacht, er will mich jetzt veräppeln. Und nein, er meinte das absolut ernst. Meinte auch, findet er gut, dass ich die Blüten nicht gleich weggeworfen hab und vor allem zu zusammen im Strauß sehr schön - nicht so "durchgestylt". Das hat mich ins grübeln gebracht. Lag es daran, dass er ein Mann war und viele Dinge mit anderen Augen sah? Beginnt er plötzlich, wie ich zu schauen oder hatte er "einfach" nur eine eigene Meinung, die er nur bisher nicht so "zu Markte getragen hatte"? Hatte ich seine Meinung einfach in der Vergangenheit schlicht überhört / ignoriert / zu wenig Rücksicht genommen? Ich glaube nicht, denn, wenn sich hier was verändert, reden wir (meistens) VORHER drüber. Klar, natürlich nicht über sowas banales wie: ich ernte mal den Lavendel..............



......aber die Bilder der Lavendelernte werde ich jetzt mal zur "Untermalung" meiner Gedanken zu einem Thema nehmen: Anders denken, sehen, empfinden, Geschmack und was es sonst noch so gibt. An sich rede ich EIGENTLICH von TOLLERANZ - jeden so leben zu lassen, wie es ihm / ihr gefällt. Und dazu gehört für mich nicht nur gemäßigter Glaube, Politik, Weltanschauung - sondern fängt für mich schon im kleinen privaten Rahmen an..................



................wie kleidet sich jemand, wie wohnt jemand - kurzum, wie lebt jemand. Was ist schön? Wer empfindet was als schön und steht es anderen Menschen zu, darüber zu urteilen? Und das dann auch noch laut rausposaunend im "öffentlichen (Internet)Raum", dass es im besten Fall (ironisch gemeint) auch noch die Menschen mitbekommen, die es eigentlich betrifft ?!? Nein, ich rede hier grad nicht explizit von mir sondern tatsächlich ganz allgemein!................



............Das fängt doch schon in der Nachbarschaft an: Da tratscht ein Nachbar mit dem anderen Nachbar über einen 3. Nachbarn, wie DER denn nun wohnt, lebt, sich kleidet, wie er seinen (Vor)Garten bestellt usw. - kleines Beispiel: als wir damals einen weißen Zaun um das "kleine Haus" gezogen haben, gab es natürlich Getratsche im Dorf. Irgendwie kriegt man es ja doch mit. Wie können DIE nur einen weißen Zaun aus Brettern ziehen - wie sieht das denn aus?!? Wie das aussieht? Wir finden das schön - und vor allem: einige andere Menschen im Dorf wohl auch, denn fährt man mal durch Dorf, dann findet man erstaunlich viele weiße Zäune. Jeder etwas anders gebaut - aber eben tatsächlich WEISS!...........Nunja, das ist jetzt ein Beispiel, das uns dann eher belustigt hat. Das tut keinem weh!....................



........................Aber, wenn ich im öffentlichen Raum (Internet) lese: was bin ich froh, wenn der Sommer vorbei ist, dann brauch ich diese häßlichen Körper nicht mehr sehen, die da leichtbekleidet durch die Weltgeschichte gondeln und ähnliche grundfiese Sätze, dann finde ich, ist deutlich die Grenze des: "tut keinem weh" überschritten!..................

.................was denken sich solche "Verkünder" eigentlich dabei - vermutlich garnichts oder denken über ihren eigenen Tellerrand nicht hinaus. Und ich rede hier nicht von politisch verblendeten Dumpfbacken, sondern erwachsenen "normalen" Frauen wie Du / Sie und ich. Wo man bisher so dachte: ach, die ist (wirkt) aber nett. Die scheint ja auch mal ein "normaler" Mensch zu sein. Wie gesagt, alles Menschen, die man nur über das Netz "kennt". Klar, ich finde auch nicht alles / alle und jeden schön. Klar sag ich auch mal zum Helden: nunja, ist schon sehr gewagt. Aber in meinen Augen ist selbst das schon sehr grenzwertig. Geht mich doch eigentlich nichts an. Wenn der oder diejenige sich schön findet, dann ist das eben so! Ich kann doch wegsehen, weiterscrollen, mir was anderes anschauen, was ich tatsächlich schön finde. Wo wären wir denn im Leben, wenn jeder dasselbe schön finden würde? Wie fade wäre unsere Welt, wenn wir alle den gleichen Geschmack hätten? Es wäre glaube ich eine sehr traurige Welt!.................



..........oder auch, wenn ich lese: na, also wohnen in Anthrazit, Schwarz, Beige, Braun - da MUSS man ja depressiv werden .........hallo, was ist das bitte für ein Satz? Zum einen: wie ich oben schon geschrieben hab, jeder nach seiner Facon - ABER auch, was wissen solche Leute oft von Depression. Was denken die sich bei einem solchen dahingeschmetterten Satz? Wissen diese Menschen eigentlich,was wirklich eine Depression ist? Was das für eine schwere (für die Betroffenen oft kaum zu ertragende) Erkrankung ist? Nun mag es einfach nur daher gesagt sein - aber was darf man / Frau alles einfach mal so daher sagen? Wo fängt die Grenze des anderen Menschen an? Wer stellt denn die Normen des guten Geschmacks auf? ...............
 

............vor allem, wenn ich nur oft genug "einfach mal so" etwas daher sage, sinkt dann nicht auch die Hemmschwelle an sich? Sinkt dann nicht auch die Tolleranzschwelle? Verändert ein solches Verhalten, wenn es sich immer mehr Menschen annehmen, nicht auch ganz allgemein eine Gesellschaft. Und was wird dann aus den Menschen, die da einfach mal ins "Aus" gekickt werden? Im "besten" Fall ziehen sie sich in ihr Schneckenhaus zurück - im schlimmsten Fall rotten sich die ausgegrenzten, verletzten anders-sein-Menschen zusammen. .............


.................nun kann man auch sagen: na, die übertreibt jetzt aber - nein, ich denke nicht, dass ich übertreibe, denn viele schlimme Dinge, die in einer Gesellschaft passieren, die eine Gesellschaft verändern, beginnen ganz klein, ganz harmlos, kaum wahr genommen. Dann kommen mehr Menschen dazu - man (die Gesellschaft) gewöhnt sich an einen Zustand, merkt garnicht, wie eine "Stimmung kippt" und plötzlich ist das "Geschrei" dann groß. Was ist denn nur mit unserer Gesellschaft los? Wie konnte es denn so weit kommen? .....
 

..............unter dem Strich denke ich: solange ich mit meinem Verhalten niemandem "weh tue", nicht in seine Privatsphäre eindringe, auch mal zuhöre, was andere Menschen sagen oder auch ganz leise äußern, solange bleibe ich ein empatischer Mensch. So lange merke ich (hoffentlich), wie weit ich gehen kann. Und wenn ich mal eine Grenze überschreite, dann hoffe ich inständig, dass ich es auch merke. Noch die Zeit habe, um Entschuldigung zu bitten! Denn, was einen Menschen verletzt, kann immer nur der Mensch entscheiden, der verletzt wurde und nicht der Mensch, der sich diese Verletzung / Grenzübertretung selbst erlaubt!..................
 

.................nicht umsonst gibt es den "schlauen" Satz, den wir doch alle schon als Kind gelrnt haben (sollten): was Du nicht möchtest, dass man Dir tu, das füge auch keinem anderen zu - Eure (sehr nachdenkliche) Jacqueline

Dienstag, 20. Juni 2017

Perfekt unperfekt.............................


Die Bilder zu diesem Post und auch die einzelnen "Themen" sind ziemlich unterschiedlich und doch haben sie eine Gemeinsamkeit: das perfekt Unperfekte! Aber ist es nicht grad das perfekt unperfekte, was viele Dinge und vor allem auch Lebewesen so einzigartig macht. Was besonders unser Herz berührt?!?.....................


.......so langsam kommen bei uns hier die Feld- und Wiesenblumen in Gang..........
 

............. Man braucht also garnicht so weit laufen und hat schnell einen dicken Strauß zusammen. Ich denke mal, das ist "typisch Mädchen" - spazieren gehen und Blumen pflücken. Es ist kein perfekter Strauß geworden, wie man ihn wohl beim Floristen bekommt. Aber genau das macht ihn in meinen Augen dann doch wieder perfekt. Weil er selbst zusammengestellt ist. Es wird zusammengefügt, was grad kommt. So viel, wie man / Frau grad noch mit einer Hand tragen kann. Und dieser duftige Strauß steht im Moment im Wohnzimmer auf dem Konsoltisch - er hält nicht ewig lange, aber diese paar Tage erfreut er einfach das Herz.............



..........was ist überhaupt perfekt? Ist es nicht eine persönliche Definition? Empfindet nicht jeder Perfektion anders? Dieser Kranz z.B. aus zu früh geerntetem Silberblatt: Ich hab ihn selbst gebunden - er ist nicht perfekt in der Form geworden................
 

.............. Kann er auch nicht, denn ich bin keine gelernte Floristin - bei ihr würde er wohl eine perfekte Form haben - dass es auch noch schneller gegangen wäre, steht ohnehin ausser Frage. Aber für mich ist er perfekt - weil ich ihn mir selbst gebunden hab - so gut ich es halt kann! UND, er ist in meinen Augen perfekt zusammengetrocknet - er ist nämlich grün geblieben! Genau so, wie ich es mir erhofft hatte. ..................



.......oder unser Garten z.B. Natürlich zeige ich i.d.R. Fotos, wo alles "perfekt" ist. Das halte ich auch für normal. Chaos hat jeder selbst genug, da möchte man einfach schöne Fotos sehen. Wobei ja Schönheit ohnehin im Auge des Betrachters liegt. Dies wäre dann solch ein perfektes Bild. Kaum ein Beikraut zu sehen, die Rosen in üppiger Blüte - fast schon ein Postkarten-Motiv.............
 

.......und schaut man das folgende Foto an, sieht man, im Vordergrund liegt der Gartenschlauch.............



................logisch, der wird bei dem warmen Wetter auch dauernd gebraucht. Kein "normaler Mensch" räumt zig Wasserschläuche dauernd weg - also ich jedenfalls nicht. Dafür bin ich viel zu faul. Laufe ich durch den Garten, sehe ich das Gesamtbild - die rumliegenden Wasserschläuche blende ich einfach aus. Das Bild zeigt aber auch - wir sehen nur, was wir sehen wollen bzw. was man uns sehen läßt. Und das macht mich oft sehr nachdenklich. Wird man nicht mit perfekten Bildern auch ein Stück weit "beschupst"? Setzt man sich nicht auch selbst so unter Druck, weil man eben so perfekt sein will, wie man es woanders auf den Fotos sieht?...........
 

............. Ich denke, wir sollten uns viel häufiger vor Augen führen: NICHTS ist perfekt - wir sehen einfach nur, was wir sehen wollen oder dürfen. Viele fragen mich: wie macht Ihr das mit Eurem Rasen - Ihr habt so viele Hunde, warum, ist der Rasen so perfekt - graben die nicht oder machen anderen Blödsinn?......
 

......doch machen sie! Das ist mit ein Grund, warum bei uns im Hof viele Pflanzen in Kübeln gepflanzt sind und überall in den Kübeln die Wackersteine liegen. Die Steine haben zwar auch den Vorteil, dass sich die Feuchtigkeit in den Kübeln länger hält und es ganz hübsch aussieht. ABER, wir haben einfach auch einige Fellträger, deren größtes Vergnügen es ist, die Pflanzen wieder auszugraben, die ich grad kurz vorher gesetzt hab. Und natürlich sieht auch der Rasen nicht überall perfekt aus! Aber das ist dann einfach so - das ist unser "Zugeständnis" an die Hunde. Denn auf den Bereichen, wo sie sich häufig, gerne aufhalten, gibt es diese Kuhlen und nackte Stellen. Wir nennen es dann einfach "wildromantische Ecken" - und damit ist der Fall für uns erledigt.............



.....Genauso ist es mit Hilde - schaut man das Foto an, würde man glauben, alles ist in Ordnung, sie erfreut sich bester Gesundheit. Eine stolze und manchmal etwas arrogant dreinblickende "Dame" mit "eigenem Kopf". Niemand würde bei diesem Foto glauben, dass sie schwerst krank ist. ...............



..............klar, viele würden jetzt sagen: na, kein Wunder, sie ist ja ein Tierschutzhund, da kriegt man ohnehin nur "Mogelpackungen". Die sehen vielleicht hübsch aus, aber haben alle eine "Macke". Aber ganz so ist es dann wohl doch nicht. Eine Macke kann jedes Tier haben (genauso wie wir Menschen übrigens auch!). Ob der Hund nun vom Züchter oder aus dem Tierheim oder aus dem Ausland ist. Wieviele Hunde(Rassen) sind völlig überzüchtet, haben HD oder ED oder sind sonstwie durch Zucht geschädigt. Können nicht mehr atmen, weil die Nase weggezüchtet ist oder haben einen Herzfehler, weil die Atmung nicht richtig funktioniert. Sind das dann die perfekten Hunde? Sie sind doch genauso Überraschungseier wie ein Fundhund..............
 

...................mir geht es garnicht darum, zu sagen, man ist besonders klasse, wenn man einen Fundhund nimmt oder besonders gut oder schlecht, wenn man einen Hund mit einem Stammbaum nimmt, der bis in Napoleons Zeiten zurückverfolgt werden kann. Mir geht es darum: DEN perfekten Hund / Katze / Pferd oder was man sich sonst so als Haustier halten kann, gibt es nicht! Es gibt nur das Tier, das "perfekt" zu einem paßt"!................
 
......und Hilde paßt perfekt zu uns. Ich liebe sie ganz besonders, weil sie eben kein "typischer" Hund / Fellträger ist. Wir haben ja ohnehin eher ein "Seniorenheim" als Rudel. Sie kann sich hier auf dem Gelände bewegen, wie es ihr gefällt. Kann ihren Rhytmus leben. Sie lernt derzeit einige Grundkommandos, die das Zusammenleben von Mensch und Hund erleichtern und auch sein müssen. Bei ihr dauert das halt etwas länger, da sie immer abwägt: macht das Sinn? Inzwischen hat sie  gelernt, dass der Zaun die Begrenzung ist, was hinter dem Zaun ist, muss auf jeden Fall im Auge behalten werden. Sie kommt inzwischen sofort, wenn ich sie rufe. Gut, nicht im Sturmschritt, wie die meisten anderen Fellträger, aber sie macht es. Sie setzt sich hin, wenn ich es ihr sage. Hat begriffen: wenn ich sie an der Leine führe, dann muss sie den Weg gehen, den ich auch gehe. Wenn es heißt"einsteigen", dass sie ins Auto klettern soll. Mehr erwarten wir nicht von ihr - und das macht sie für die kurze Zeit, die sie hier bei uns ist, für ihre Rasse und "Erbanlagen"schon ziemlich perfekt. Sehr unperfekt dagegen ist noch ihre Gesundheit. Das ist noch ein weiter Weg. Und da täuschen die Bilder dann wieder. Einerseits hat sie schon riesige Fortschritte bei den Beinbewegungen gemacht. Die Ärzte in der Klinik hatten uns darauf vorbereitet, dass sie wohl immer einen sehr schlenkernden Gang am Hinterbein behalten wird. Dass sie immer Schwierigkeiten haben wird, das Bein vernünftig aufzusetzen. Aber inzwischen hat sich sich mit dem fehlenden Nerv(en) arangiert und der Gang ist schon wesentlich weicher geworden. Sogar einen Trab kann sie hinlegen, wenn sie sich sicher und entspannt fühlt. Ein Riesenerfolg für sie, so banal das klingen mag.................
 
................. Seit Dienstag nun hatten wir dringest auf den Katheder gewartet. Das geht alles nicht so schnell, wie anfangs erhofft. Mittwoch von der Klinik bestellt war ja Donnerstag erstmal Feiertag. Und wenn ein Katheder für einen Hund geordert wird, sind die Firmen auch mit der Auslieferung nicht so fix, als würde es sich um einen Menschen handeln. Und so hatten wir inständig gehofft, dass der Katheder wenigstens am Montag / gestern in der Klinik eintreffen würde und dann gelegt werden kann. Denn erst, wenn der Katheder funktioniert und der Blase Entlastung bringt, die Blase sich wieder ein Stück zurückgebildet hat, kann das Medikament versucht werden. Unser Hoffen wurde tatsächlich "belohnt". Der katheder konnte gestern gelegt werden. Nun heißt es hoffen, dass der Katheder die gewünschte Wirkung zeigt und dann in der nächsten Woche das Medikament, dass die Blase regulieren hilft, von ihr dann vertragen wird und vor allem dann auch wirkt. Wir (bzw. Hilde) sind also noch weit vom perfekten Zustand entfernt!....................
 

....... Viele fragen uns auch immer: wie bekommt Ihr den Garten so perfekt hin bei all den Hunden und Eurer vielen Arbeit? Zum einen empfinden wir unsere Arbeit nicht unbedingt als Arbeit. Dann könnte man dieses Pensum auch nicht über so viele Jahre durchhalten. ..........
 

..............Klar, Büroarbeit ist nun nicht mein "größter Freund" - aber gehört einfach dazu! Mein Haar sitzt nicht immer perfekt und oft hab ich mehr weiße Farbklekse als graue Haare auf dem Kopf. Greife ich in den Kleiderschrank, muss ich schon sehr genau hinschauen, dass ich ein Kleidungsstück finde, dass nicht mit Farbe bekleckert, von Holzleim beschmiert oder durch Rosendornen zerrissen ist. Ich habe eine Arbeit, wo manche andere Menschen sich freuen würden, wenn sie sie als Hobby neben all ihren Aufgaben noch schaffen würden. Ja, für mich ist das das perfekte Leben! .............
 

................ Und nein, unser Garten ist nicht perfekt! z.B. wächst der Giersch in rauhen Mengen an Stellen, wo es schlichtweg keine Freude macht - und nein, ich finde Giersch auch nicht ausnehmend lecker. Mal ein paar Blättchen als "Würze" im Salat sind ganz nett. Es sieht auch wildromantisch aus, wenn er blüht - aber wir haben so viel von dem Zeugs, da könnte ich eine TK-Firma beliefern. Wir können ihn (den Giersch) auch nicht ignorieren, da er ansonsten innerhalb kurzer Zeit den gesamten Garten in Beschlag nehmen würde..........................

................ Nunja, ist wie es ist - also müssen wir an den Bereichen, die uns wichtig sind, den Giersch eindämmen, ausreissen, versuchen, die Wurzeln immer mal wieder auch mit herauszunehmen. Eigentlich ein Kampf gegen Windmühlen. Und all das können wir natürlich nicht alleine! So wird immer mal wieder eine Mitarbeiterin "in den Giersch geschickt". Genauso wie den Rasen mähen oder die Hecke schneiden - hätten wir nicht "unsere" Familie Sonntag, dann wären wir wohl ziemlich aufgeschmissen. Und so sieht es dann aus, wenn ICH durch den Garten tobe:........................



.........wenn ich mit den Hunden im Garten bin, dann sehe ich natürlich nicht nur die schönen Pflanzen, sondern auch die Beikräuter, die da in meinen Augen nicht hingehören. Ich fang dann an, hier ein Kraut, da den Giersch oder dort einen ausgesamten Ahorn auszureissen. Alles fliegt im hohen Bogen vor das Beet und es entstehen dann "dekorative" Häufchen. Und immer der, der nach hinten zum Kompost muss, sammelt dann diese Häufchen ein. Keine perfekte Lösung, aber zumindest hat es sich ganz gut eingespielt..................
 

..........hinter bzw. unter diesem weissen Rosenmeer verbirgt sich übrigens die weiße Tür, die wir vor einigen Jahren mal in den Garten gestellt hatten. Die Tür wird von 3 unterschiedlichen Rambler-Rosen berankt bzw. inzwischen völlig überwuchert. Der Duft ist berauschend und im Moment ist das eine gewusele und gesumse in den Rosen, dass es eine wahre Freude ist. Schwer bepackte Nektarsammler - Hummeln, Bienen und was sonst noch so gierig nach Pollen und Nektar ist, kann man bei der Arbeit beobachten................


.........natürlich müssen diese Büsche auch mal "ausgeputzt" werden - Äste, die zu weit am Boden schleifen oder zu sehr über Pflanzen hängen, die hinter der Tür ihren Platz haben, müssen regelmäßig abgeschnitten werden...................
 

............Das ist für mich eine willkommene Arbeit, die ich dann in meinen Pausen mache. Diese Abschnitte ergeben dann für mich die "perfekten" Sträuße für die Deko. Solch ein Strauß reicht aus, um einen ganzen Raum zu "beduften"..............


...... Und wißt Ihr, was mir immer wieder eine besondere Freude ist ?!?: Der Held wünscht sich Sträuße für sein Büro..............
 

.............Er sagt dann immer: so hab ich einen Teil vom Garten auch bei mir im Büro.  .......

...........Was ich mit diesem Post eigentlich besonders zum Ausdruck bringen wollte: es muss nicht alles immer perfekt sein. Es ist einfach nur wichtig, dass man sich wohl fühlt, dass man sein Leben in der derzeitigen Situation auch einfach mal geniesst, sich an dem freut was man hat und nicht immer nur schaut, was man eben nicht hat..........


................ Ich wünsche Euch allen viele schöne Momente, die Ihr geniessen könnt - Eure Jacqueline

Dienstag, 13. Juni 2017


Guten morgen an Euch alle.............für mich ist es heute kein so guter Morgen und dies ist diesmal auch ein Post ohne viele Bilder. Und vor allem ist es ein Post, bei dem es ausschliesslich um Hilde geht!...........
 
.............. Ich bin eigentlich ein sehr positiver Mensch und kann (fast) jeder Situation noch was Gutes abgewinnen, aber diesmal ging das nicht. Bereits am Wochenende wurde Hilde zum "Notfall". Sie konnte am Freitag Abend plötzlich kein Wasser / Urin mehr absetzen. Sofort fuhr der Held mit ihr in die Tierklinik nach Berlin und verbrachte dort mit ihr fast die ganze Nacht.
Es war schon immer so, dass sie meistens nur kleinere Mengen abgesetzt hat. Aber wir haben dem nicht so viel Bedeutung zugemessen. Da sie ja ohnehin recht dominant ist, die Nierenwerte in Ordnung waren bei den letzten Untersuchungen, sind wir davon ausgegangen, dass sie eine Markier-Pinklerin ist, was viele gesunde dominante Hündinnen machen. Sie frisst und trinkt völlig normal, macht einen guten "Eindruck". Allerdings schläft sie viel, was wir aber für normal gehalten haben, da sie ja kein "Jungspunt" mehr ist. 
Alle sofort möglichen Tests, Ultraschall und Röntgen ergaben, die Blase ist zwar übervoll aber es liegt keine offensichtliche "Klinische Begründung" auf den ersten Blick vor. Es wurde ein Katheder gelegt, der warum auch immer nicht zum gewünschten Erfolg führte. Auch wenn die Lage durch Röntgen kontrolliert worden war. Sie bekam dann ein Medikament, dass den Urinfluss unterstützt und gab ihr kurzzeitig Linderung in kleinsten Mengen, die sie absetzen konnte. Zusätzlich bekam sie ein Antibiotika, um eine Blasenentzündung ggfs. zu unterdrücken und ein Medikament, was die Blasenkontraktion unterstützt, mit auf den Weg. Am nächsten Morgen war es kaum besser - also ging es am Samstag wieder in die Klinik. Der Arzt, der auf "Inneres" spezialisiert war, hatte Dienst und es wurde ein erneuter Ultraschall gemacht und die Blase punktiert. Zum einen, damit man an "sauberen" Urin kam (denn, wenn sie "normal" Urin absetzt, ist er immer auch durch die Verbindung mit der Gebärmutter verunreinigt) und, um die Blase möglichst gut zu leeren und ihr dadurch auch Linderung zu verschaffen. So hat sie das Wochenende dann ganz gut überstanden. Es wurde ein 3D-Kontrast-CT sofort für Montag angeraten, damit man eben genauer schauen kann, ob es eventuell irgendwo eine Schädigung des Harnwegs gibt oder sonstige Störungen vorliegen........
 

........Gestern früh (Montag) kam Hilde dann in die Klinik, damit der 3D-Kontrast-CT vom Beckenbereich gemacht werden kann. Und ich hatte gleich ein saublödes Gefühl - den ganzen Tag.
Diesen Bereich zu scannen ist mit das Schwierigste, was es im Körper gibt, weil immer Knochen "im Weg sind" man also häufig "um die Ecke" schauen muss. So hatte man uns das schon mehrmals erklärt. Man kann auch nicht einfach sagen: man scannt einfach mal den ganzen Körper, damit man mal einen gesamten Überblick hat. Solch ein Scann besteht aus tausenden von einzelnen Bildern. Der Körper wird dabei praktisch in hauchdünne "Scheibchen" geschnitten bei dem dann jedes einzelne Foto ausgewertet werden muss später. Und trotzdem gibt es grad in diesem Bereich auch mit dieser Methode keinen 100%igen Einblick. Das nur vorweg zur Erklärung - und das ist auch bei Menschen und Tieren gleich.
Jedenfalls um 14 Uhr wurde Hilde gescannt. Um 17 Uhr waren wir in der Klinik und konnten ab da mit Hilde schonmal spazieren gehen, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt. Bei einem CT-Scann ist die Narkose auch nicht so tief wie bei einer OP - man kann also eine Narkose auch nicht beliebig verlängern, wenn man merkt, man braucht noch weitere Bilder.
Gegen 19 Uhr waren die Bilder dann ausgewertet und wir hatten ein ungewöhnlich langes Gespräch mit der Klinik-Chefin persönlich. Sie hatte Hilde zur "Chefsache" erklärt. Was auch nicht "normal" ist. Normalerweise bekommt man die Diagnose von einem Arzt später erkärt.
Nun denn: Als Hilde im Dezember gefunden wurde, war sie ein Unfallopfer - mehr tod als lebendig. Was damals keiner geahnt hat: Es wurden beim Unfall auch viele Nerven geschädigt, die vom Rücken abgehen und viele Funktionen übernehmen. Darum hat ja Hilde auch diesen schlenkernden Gang am linken Hinterbein. Was allerdings immer besser wird, weil andere Muskelpartien und Nerven scheinbar einen Teil der Aufgabe übernehmen.
ABER die Nerven, die für Darm und Blase zuständig sind, haben teilweise auch einen großen Schaden davon getragen, wo eben keine anderen Nerven / Muskeln "einspringen" können. Der Darm ist nicht das große Problem - es dauert zwar immer "etwas länger", aber die wichtigen Bereiche arbeiten noch und "schieben" dann entsprechend.
DAS GROSSE Problem ist die Blase. Sie arbeitet derzeit eher im "Überlauf-Prinzip" und ist mit der Zeit immer weiter vollgelaufen bzw. überdehnt. Dagegen gibt es auch keine "klassischen" Medikamente und mit einer OP ist da nichts geholfen. UND, wenn die Blase auf Dauer so weiter belastet wird, kommt es innerhalb von weniger Zeit zu lebensbedrohlichen Komplikationen. Man kann mit einem 2-Wege-Katheder (den man in der Human-Medizin bei Menschen mit Querschnitts-Einschränkungen auch anwendet) versuchen, die Blase soweit wieder zu entlasten, dass sie sich "erholt" und zurückbildet. Das ist bei Hunden Neuland und klappt wenn auch mit Glück nur, weil Hilde so groß ist. UND dieser Katheder darf auch nur für kurze Zeit gelegt werden. OB es klappt, weiß man dann erst in ein paar Tagen. Dieser Katheder wird jetzt bestellt und vermutlich Mittwoch oder Donnerstag dann gelegt. Wie er dann genau funktioniert, was wir dabei machen müssen, wird uns dann auch erst erklärt. Sie muss dafür dann nicht in der Klinik bleiben. WENN also der Katheder tasächlich funktioniert - was dann schon ein kleines "Wunder" ist, dann wird ab etwa Mitte der nächsten ein Medikament eingesetzt, das ebenfalls in der Humanmedizin eingesetzt wird bei Prostata-Problemen etc.. Um dieses Medikament einzusetzen und richtig einzustellen, muss Hilde dann allerdings in der Klinik bleiben, weil sie da ununterbrochen überwacht werden muss. Denn, wird es falsch dosiert, gibt es heftige Nebenwirkungen. UND, wenn es nicht innerhalb von 3 Tagen hilft, bedeutet es, es funktioniert nicht. Das war die ganz klare Aussage der Ärztin - die Blase MUSS mit diesem Medikament dann wieder beginnen, eigenständig zu arbeiten. Wenn ich das gestern richtig verstanden hab, muss sie das Medikament dann auf Dauer nehmen. Wie lange es dann gut funktioniert kann niemand vorher sagen.
Für uns war diese Diagnose gestern ein sehr großer Schock, den ich auch erstmal verarbeiten muss. Der Held denkt zum Glück ausnehmend positiv und ist mir dabei im Moment eine große Stütze, ohne die ich wohl mächtig verzweifeln würde, denn diese Diagnose bedeutet, da muss jetzt "jemand von da oben" mächtig helfen.......Hilde ist kränker, als ich erahnt hab............
 
............Ich möchte alle bitten, von "guten Ratschlägen" im Moment abzusehen. Wir vertrauen unserer Klinik zu 100% und eines ist jetzt schon für uns klar: wir werden ALLES machen, dass es Hilde wieder gut geht - das sie ein gutes Leben führen kann mit entsprechender Lebensqualität! ABER ein Fellträger kann nicht reden - man kann als Mensch nur schauen / beobachten, welchen Eindruck man von ihm hat. Und danach werden wir uns richten und handeln - Eure Jacqueline

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kriemhild - eine steinernde Lady.................................

Heute "entführe" ich Euch mal wieder ins "kleine Haus", denn vor ein paar Wochen ist "Kriemhild" bei uns eingezogen und die würde ich Euch gerne vorstellen............
 

.........übrigens so sah der Flur aus, als wir das Haus nach dem Hauskauf das erste Mal betreten haben. Das ist übrigens fast auf den Tag genau 5 Jahre her - am 15.06.2012 - wer sich alle "vorher"-Bilder nochmals anschauen mag zum Vergleich, der KLICKT HIER.........

 

.......... Und nein, Kriemhild ist kein neuer Fellträger sondern eine steinernde Lady. Eine wunderschöne Lady - steinalt mit einem geheimnisvollen Lächeln auf den Lippen..................



.......ok, sie ist in die Jahre gekommen, hat sich über die Zeit einige Blessuren eingefangen - aber wenn man bedenkt, WIE ALT sie ist, dann darf das auch gerne sein! Aber von Anfang an: Kriemhild stammt aus einem Schloßgarten, der aufgelöst werden sollte und ich war bereits beim ersten Anblick total verliebt in sie. Kriemhild ist nicht gegossen, sondern aus Sandstein gehauen und dem Stein haben die Jahre draussen, Wind, Wetter, Regen, Kälte, usw. dann doch zugesetzt - und sie ist enorm schwer. ICH kann sie kaum anheben. Kriemhild wurde sanft in Tücher und Decken gebettet nach Hause bugsiert und stand dann erstmal eine Weile bei uns (auf dem Wohnzimmertisch) rum - Kreimhild am Abend ihrer Ankunft bei uns......

 

.......und dann kam die "zündende Idee": Der Flur im "kleinen Haus" mußte / sollte renoviert werden. Zum einen wollte ich den Flur ohnehin anders gestalten (ich wußte bis dahin nur noch nicht wie) UND die Ziegelwand mußte dringend neu verfugt werden. Die Ziegel saßen nur noch aus "Gewohnheit" in den Verfachungen....................VORHER..............



.......ja, stimmt, das war auch schön - es hat mir immer gut gefallen - aber irgendwann wollte ich einfach mal "was Neues" und nun war es soweit. Die Idee war in meinem Kopf - sie mußte "nur" umgesetzt werden. Alles wurde abgebaut und das "Grundgerüst" zur Probe aufgestellt............

 

 .........Den "Tisch" würde eine alte Gerüstplanke bilden - die "Beine" die antiken Balkonsäulen. Dafür hat der Held vorsichtig mit einem kleineren Topfbohrer an den entsprechenden Stellen Löcher in die Planke "geschnitzt" und die Verankerungsdornen der Säulen etwas eingekürzt.............



.......Das klingt auf den ersten Blick "easy" - aber die Säulen sind ja keine Industrieware und die Planke ist nicht 100%ig eben - trotzdem sollte alles ja in der Waage stehen, damit später nichts abstürzt, was auf den "Tisch" dekoriert werden soll. Ich war auf jeden Fall begeistert. Dann haben wir uns ans verfugen gemacht ............eine Arbeit für Strafgefangene. Da ist Geduld gefragt. Aber mit dem Ziel vor Augen macht sogar solche Arbeit Spaß - UND ich kann bei solchen an sich stupiden Arbeiten wunderbar meine Gedanken schweifen lassen. Schicke meine Gedanken sozusagen auf Reisen............
 

............. Was kann man wie hinstellen, was paßt zu was gut zueienander, usw. Diese Flurwand war übrigens ursprünglich eine der Aussenwände vom "kleinen Haus" - der Bereich Flur, Küche und Bad wurden erst um 1920 angefügt und haben so die Lücke zwischen Haus und Ziegenstall geschlossen............
 

.............. Das Haupthaus ist um 1700/1750 erbaut (eines der ältesten (und erhaltenen) Häuser im Dorf, sagen die Alten) - also ist die Wand um die 300 Jahre alt. Es ist immer wieder verblüffend, zu sehen, wie stabil doch früher gebaut worden ist (wenn nicht in der heutigen Zeit solche alten Häuser "kaputtsaniert" wurden bzw. werden). Kein Vergleich zu heutigem bauen, wo nach 10/20 Jahren bereits eine erste Sanierung vorgenommen werden muss.............

 

........also wurde verfugt - möglichst so, dass es zwar "ordentlich" wurde aber nicht perfekt, damit einem nicht gleich beim ersten Hinsehen die neuen Fugen zu sehr ins Auge springen würden. Und in Höhe des Türstocks kam ein zweites Gerüstbrett / Regal an die Wand..............


............ so sah dann abends die erste Deko aus - der "Grundentwurf" sozusagen.................



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......gestern dann kam der "letzte Schliff" - unser antikes Aquarium wanderte ins "kleine Haus" und dient jetzt als Windlicht neben Kriemhild..............
 

.....Ich freue mich drauf, das erste Mal die Kerzen anzuzünden und bin schon gespannt, wie dann die Wirkung im dunkeln sein wird - wenn das Licht vom Spiegel dahinter zurückgeworfen wird..........
 

.....Der antike Engelsflügel schwebt jetzt am Durchbruch auf dem Holz - und wirkt ein wenig, als würde er von oben auf Kriemhild zeigen.............



........ob der alte Spiegel hinter dem Aquarium bleibt, das weiß ich noch nicht. Ich finde ihn zwar wunderschön in der silbrigen Fassung, aber an der Stelle wirkt er zu den anderen "rauhen" Elementen auf mich ein wenig "glatt"................wir werden sehen............
 

.......an Kriemhild fasziniert mich u.a. das sanfte Lächeln besonders - der Held meinte gestern noch: fast wie bei der Monalisa. Und ich finde, er hat recht. .............



.......während ich die Fotos gemacht hab, konnte ich Kriemhild nochmals genauer betrachten. Es ist unglaublich, wie fein sie gearbeitet ist - wie selbst kleinste Details herausgearbeitet sind..........
 

.......besonders ihre Rückseite mit dem kunstvoll gesteckten Haar .............



......dem zarten Hals, der fast an einen Schwanenhals erinnert. Und wenn man ganz genau hinschaut, scheint sie früher sogar farbig gefaßt gewesen zu sein. Feinste Reste roter Bemalung kann man noch erkennen. Vermutlich stand sie sehr lange Zeit mit dem Rücken geschützt irgendwo - nur so ist zu erklären, warum ihre Rückseite noch besser erhalten ist, als die Vorderseite............
 

.........und zwischendurch hab ich ernsthaft überlegt, ob wir sie nicht falsch herum aufstellen - gerade, weil die Rückseite noch so toll erhalten ist. Hat ja irgendwie auch was.................



......oder doch lieber "richtig rum"?..............
 

.......Es hat gestern eine solche Freude gemacht, die Fotos zu schiessen - immer wieder neue Details vor die Linse zu holen. All das zu kommentieren ist vermutlich für den Leser auch sehr langweilig - darum kommen jetzt ein paar Fotos, die ich einfach mal unkommentiert lasse........
 

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.......Und wo ich schonmal dabei war, Fotos zu machen, sind noch ein paar weitere Fotos im Ofenzimmer und Wohnzimmer entstanden - kommt Ihr mit?............
 

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.......der bärtige Mann hängt nun im Wohnzimmer...........
 

.........und wird von einer alten Madamme "bewundert".................



............Ich stelle es immer wieder für mich fest: das "kleine Haus" ist der Ort, wo ich mich einfach am wohlsten fühle. Es ist der Ort, in den ich mein meistes "Herzblut" gesteckt hab, mein Rückzugsort. Wo ich mich einfach nur mal hinsetzen kann und durchatme - wo ich auch sehr allergisch reagiere, wenn ich in solchen Momenten dann gestört werde. Wo ich richtig giftig werden kann, wenn irgendwas kaputt ist. Das "kleine Haus" ist für mich sowas wie meine eigene kleine "Komfortzone"..............
 

............ Darum ist es für mich auch gut und richtig, wenn wir Gäste haben, dass sie dort schlafen können - aber ich würde nie auf die Idee kommen, es zu vermieten. Das wäre mit dann "too mutch" - einfach unvorstellbar! So hat wohl jeder seine "Macken - das "kleine Haus" ist eben meine "Macke". ................



.........Ich freue mich, dass Ihr da seid und vor allem auch, dass Ihr diesen (mal wieder langen) Post "durchgehalten" habt! - Eure Jacqueline